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Rundfahrtbericht Algerien

Chaotischer Rennauftakt bei Algerienrundfahrt

 

 

Für die Fahrer des Teams Ur-Krostitzer Univega mit Erik Mohs, Sascha Damrow, Mathias Wiele und Philip Schulz ging es direkt nach dem Teamtrainingslager auf Mallorca nach Algerien um eine Radrundfahrt der Klasse 2.2 zu bestreiten. 

 

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten vor Ort mit erstmal nicht eingetroffenen Rädern galt es zur ersten Etappe gleich den schwersten Anstieg der Rundfahrt zu absolvieren. Mathias Wiele konnte sich in der sehr gut besetzen Rundfahrt, mit Christina Watches-Onfone, SP Tableware, Turko Cycling Team und vielen weiteren Continental Teams, in der vorderen Gruppe platzieren wurde jedoch im Zielbereich fehlgeleitet wodurch eine bessere Klassierung leider verfehlt wurde. Die 2. Etappe begann sehr kalt und regnerisch, ziemlich durchgefroren und verspätet machten sich die Fahrer auf den Weg, es folgten Stürze und Fahrerproteste, die Etappe wurde zweimal neu gestartet und die Fahrer eigneten sich auf ein "Piano-Tempo". Schliesslich wurde die Etappe dann bei Kilometer 120 von 230 "scharf" es hatten sich zwei Fahrer der Forderungen des Pelotons widersetzt welche es galt einzuholen. Zusammen mit dem Zug von Christina Watches mit Stefan Schumacher und Constantin Zaballa an der Spitze machte sich das Team Ur-Krostitzer Univega auf die Verfolgung. Erik Mohs konnte schliesslich nach 235km einen hervorragenden 6. Etappenplatz im Sprint herausfahren.

 

Die weiteren Etappen waren noch chaotischer: weitere Fahrerproteste, Etappenkürzungen, ewig lange Transfers mit dem Bus, z.T. sehr schlechte Unterkünfte, Dauerregen, Sturmböen, Eisregen und Schnee im Gebirge waren nur die markantesten "Handicaps" für das Fahrerfeld. Mathias Wiele und Sascha Damrow entschlossen sich völlig durchgefroren und entmutigt nach der 3. Etappe nicht mehr anzutreten. Die verbliebenen Fahrer Erik Mohs und Philip Schulz trotzten weiter der stürmig, veregneten Wüste und den schroffen Anstiegen von Nordafrika. Von ca. 120 gestarteten Fahrern beendeten nur 45 die Rundfahrt, Philip Schulz belegte am Ende noch den 22. Gesamtrang.

 

Auf der Rückreise verpassten die Fahrer des Teams Ur-Krostitzer Univega trotz Polizeieskorte noch ihren Rückflug und mussten noch einen weiteren Tag in Algerien verbringen. 

Trotzdem sind wir sehr froh das unsere Fahrer letztendlich unbeschadet und mit einigen Wettkampfkilometern in den Beinen wieder in der Heimat eingetroffen sind.

 

 

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